Digitaler Produktpass
Wir setzen mit Ihnen den kompletten Digitalen Produktpass um.
Von der Einordnung, welche Pflicht für Ihre Produkte gilt, über die Anbindung Ihrer vorhandenen Produktdaten bis zum fertigen Pass, den man am Produkt scannt. Sie müssen dafür weder ein eigenes System entwickeln noch Ihre Daten neu erfassen. Wenn Sie bereits eine Lösung im Einsatz haben, liefern wir auch einzelne Bausteine, die sich dort einfügen.
Kein Konzept. Ein echter Pass zum Scannen.
Das sind fertige, standardkonforme Produktpässe, keine Nachbildung. Materialien, Reparierbarkeit, Rücknahme, Zertifikate, alles hinterlegt und in Sekunden abrufbar. Scannen Sie mit dem Handy oder öffnen Sie den Pass direkt.
Überzeugen Sie sich, dann sprechen wir.
Ab Februar 2027 brauchen Batterien für Elektroautos, E-Bikes und große Speicher in der EU einen Digitalen Produktpass. Textilien, Möbel, Elektronik und weitere Produktgruppen folgen Schritt für Schritt. Das zentrale EU-Register für Produktpässe ist seit Juli 2026 in Betrieb. Der Pass soll zeigen, woher ein Produkt kommt, was darin steckt, wie es repariert und am Ende verwertet wird. Wann es Ihre Produkte betrifft, zeigt die Übersicht.
Wann es Ihre Produkte betrifft
Die EU führt den Digitalen Produktpass Produktgruppe für Produktgruppe ein. Nur wenige Termine stehen bereits fest, die übrigen sind Erwartungstermine aus dem EU-Arbeitsplan.
- Februar 2027Fest
Batterien
Pflicht für Industriebatterien, EV-Batterien, stationäre Speicher über 2 kWh und Akkus für E-Bikes, geregelt in der EU-Batterieverordnung.
- Ab Ende 2028Erwartet
Textilien und Schuhe
Rechtsakt für 2027 erwartet, die Pflicht folgt rund 18 Monate später.
- Um 2029Erwartet
Möbel
Rechtsakt für 2028 erwartet.
- Um 2029 bis 2030Erwartet
Elektronik
Rechtsakt für 2028 bis 2029 erwartet.
- August 2030Fest
Spielzeug
Pflicht ab 1. August 2030 nach der neuen Spielzeugsicherheitsverordnung.
- Erwartet
Weitere Produktgruppen
Eisen und Stahl, Reifen, Aluminium, Matratzen folgen mit eigenen Rechtsakten.
Stand: September 2026. Erwartungstermine beruhen auf dem ESPR-Arbeitsplan 2025 bis 2030 und können sich verschieben.
Was hinter dem QR-Code steht
Ein Produktpass ist nur so viel wert wie die Daten dahinter. Viele stellen sich unter einem Digitalen Produktpass einen QR-Code vor, hinter dem eine Produktseite liegt. Das ist der Teil, den man sieht.
Entscheidend ist, was dahintersteht. Woher kommt das Produkt? Was steckt darin? Welche Stationen hat es durchlaufen, und was ist unterwegs mit ihm passiert? Diese Angaben müssen stimmen. Sie müssen prüfbar sein, für Kunden, für Prüfer, für Behörden. Und sie müssen lesbar bleiben, auch wenn das Produkt längst beim Kunden ist, auch in fünf Jahren, auch wenn sich Ihre Systeme geändert haben.
Eine Produktseite allein trägt das nicht. Die Daten dahinter tragen es.
Was man sieht
- QR-Code
- Produktseite
Was dahintersteht
- Herkunft
- Inhalt
- Weg
- Prüfbarkeit
Derselbe Standard wie der Barcode auf Ihrem Produkt
Unser Produktpass basiert auf demselben Standard, der schon heute hinter dem Barcode auf fast jedem Produkt steckt: dem Standard von GS1, der Organisation, die weltweit festlegt, wie Produkte eindeutig gekennzeichnet werden. Jede Kasse liest diese Kennzeichnung, jedes Lager, jedes Logistiksystem, seit Jahrzehnten.
Für Ihren Produktpass heißt das: Er spricht eine Sprache, die Ihre Lieferanten, Ihre Händler und die Behörden gleichermaßen lesen können. Niemand braucht eine Sonderlösung, um ihn zu verstehen.
Und es heißt: Er bleibt lesbar. Der Standard gehört keinem einzelnen Anbieter. Wenn Sie in fünf Jahren ein anderes System nutzen oder mit einem anderen Dienstleister arbeiten, bleiben Ihre Daten anschlussfähig. Sie binden sich an einen offenen Standard. Kein Anbieter hält Ihre Daten fest, auch wir nicht.
Gute Gründe, den Produktpass mit uns zu machen
Der Pass steht auf einem Fundament, das längst läuft
Der Digitale Produktpass ist bei uns keine neue Insellösung, die erst gebaut werden muss. Er ist die sichtbare Schicht auf einer Grundlage, die wir schon heute betreiben. Deshalb ist er da, wenn Sie ihn brauchen, und nicht erst auf einer Roadmap.
Ihre Daten bleiben, wo sie sind
Der Pass zeigt die Daten, die Sie ohnehin schon pflegen. Niemand trägt etwas ein zweites Mal ein, es gibt keine parallele Datenpflege und keine Kopie, die veraltet.
Eine Wahrheit über Ihr Produkt
Die Angaben zu einem Produkt liegen an einer einzigen Stelle und werden von dort überall gelesen. So gibt es keine widersprüchlichen Kopien in verschiedenen Systemen, sondern einen Stand, auf den sich alle verlassen.
Lesbar für alle, die ihn brauchen
Der Pass spricht denselben Standard, der schon als Barcode auf Ihren Produkten steckt, den von GS1. Ihre Lieferanten, Ihre Händler und die Behörden können ihn lesen, ohne dass jemand eine Sonderlösung braucht.
Konnektoren zu Ihren Systemen
Damit das funktioniert, gibt es fertige Konnektoren, also Schnittstellen zu Ihrem Warenwirtschafts- oder Produktdatensystem. Der Pass bezieht die Daten direkt von dort, ohne Handarbeit.
Eine Grundlage für die nächste Pflicht
Nach dem Produktpass kommen Entwaldungsnachweis, Batteriepass und weitere Vorgaben. Dieselbe Grundlage trägt auch die. Sie lösen das Thema einmal, statt für jede neue Pflicht ein neues Projekt zu starten.
Sprechen wir über Ihren Produktpass
Sie wissen jetzt, worauf es beim Digitalen Produktpass ankommt und worauf unserer aufbaut. Wie der erste Schritt für Ihre Produkte aussieht, klären wir am besten im Gespräch. Ob kompletter Pass oder einzelner Baustein, das entscheiden Sie danach.
Sie möchten tiefer einsteigen? Alle technischen Details zum Digitalen Produktpass finden Sie auf openepcis.io.

